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Maik Walpurgis “Lotte ist ein positiv verrückter Verein”

Marcus Fischer “Lotte ist meine zweite Heimat geworden.”

Trockene Fankehlen

Geschrieben von on Sep 22nd, 2008 in der Kategorie SF Lotte . RSS 2.0 .

Pils Für etwas Verwunderung sorgte diesen Samstag der “Catering” Service. Angekündigt war das ab 11 Uhr die Fanmeile eröffnet ist, viele sind davon ausgegangen das es ab dann auch Getränke gibt. Nichts da nicht einmal Tische oder Bänke gab es. Nur einen verlassenen Stand. Erst ab kurz nach 12 Uhr ging es dann so langsam los. Bis dahin waren aber schon viele gekommen und unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Schade. Aber was viel schlimmer wog das es in der Halbzeitpause der Cateringbereich im Stehblock geschlossen wurde, weil nur 40 Leute dort waren. Das mag ja sein das dies nicht ganz so wirtschaftlich ist, aber gehört dies nicht zum Service?! Zudem sollte die Kehlen der Fans doch eigentlich immer gut geölt sein und der Durchschnittsverbrauch pro Gast ist sicherlich im Fanblock auch höher. Der Bedarf war gerade in der 2. Halbzeit hoch. Also lasst euere Fans nicht verdursten!

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2 Kommentare für “Trockene Fankehlen”

  1. Alexander Frontzek sagt:

    Hallo! Als Verantwortlicher für das Essen im Stadioncatering werde ich mich hierzu kurz äußern:

    Richtig ist, dass die “Fanmeile” ab 11.00 Uhr aufmacht. Das schreiben die Sportfreunde zu jedem Heimspiel auf ihren Seiten. Wir haben dem “Projekt Fanmeile” zugestimmt und wollten testen, wie es bei den Zuschauern angenommen wird. Bei den Topspielen (Glasgow, Essen) war dies auch gelungen. Jedoch wussten wir, dass wir erst den Saisonstart mit “normalen” Gegnern abwarten mussten, um Rückschlüsse zu ziehen.

    Diese waren dann aber bei Weitem nicht so gut. Erste Fans trafen selten vor 12.30 Uhr ein, selbst um 13.00 Uhr war eigentlich noch nichts los. Natürlich war dies zu erwarten und das Personal wurde entsprechend bestellt. Auch muss so eine Einrichtung erst publik und angenommen werden, das braucht Zeit. Nichtsdestotrotz bin ich zu jedem Heimspiel ab 9.00 oder 10.00 Uhr im Stadion und baue auf, habe meinen Grill draußen bis 11.00 Uhr bestückt. Die ersten Gäste jedoch sind meistens die Polizisten, selten die Fanclub-Mitglieder. Beim Bier ist das natürlich anders, dafür bin ich aber nicht zuständig. Aber auch hier spreche ich die wenigen Gäste gezielt an und frage, Bedarf wurde jedoch verneint.

    Dass die Sportfreunde nun bei jedem Spiel schreiben, man öffne ab 11.00 Uhr wurde mit uns nicht weiter kommuniziert und wir nehmen es dennoch stillschweigend hin und, wie angesprochen, der Service zählt. Nur muss man eben ein gutes Mittelmaß finden, zwischen Service und Wirtschaftlichkeit, denn es sind laufende Kosten zu decken und diese sind, zumindest im Personalwesen einzusparen, wenn sich eine Öffnung (es waren 4 Leute um 12.00 Uhr da) nicht lohnt.

    Das mit den Bänken wird beim nächsten Spiel wieder rechtzeitig gemacht, aufgrund des “KonfiCups” am Abend zuvor (von dem ich nicht einmal etwas wusste), wurde nicht alles so ordnungsgemäß übergeben, wie geplant und der Aufbau zog sich hin. Und hier versuchen wir auch seit Monaten an die Sportfreunde zu plädieren, uns endlich eine gute Infrastruktur aufzubauen (vernünftige Stände, vor allem auf der Südtribüne, Zufahrtswege, Lagerräume, Verschließbarkeit), die uns auch wirtschaftlicher und nicht so Zeitintensiv arbeiten lässt.

    Zu euren Stehplatzbereich muss ich sagen, dass ich dort bis zum Abpfiff Würstchen angeboten habe. Bei einem Spiel haben wir vorher abgebaut, weil die Nachfrage nicht vorhanden war. Dass sich ausgerechnet dann ein Fan beschwert, fand ich schade, zumal dieser eine halbe Stunde Gelegenheit hatte, sich einzudecken. In dieser Zeit hat nur eine!!! Person gekauft, jeder kann sich denken, zu welchen Schlüssen man da kommt.

    Zusätzlich bin ich mir auch im Klaren, dass ihr auf dem Stehplatzblock nur Würstchen angeboten bekommt und auf Currywurst und Pommes verzichten müsst. Sollte die Resonanz da sein (mindestens dreifache Menge an Zuschauern) und auch die Infrastruktur aufgebaut sein (Stände mit Lagerraum), werde ich das sicher ändern. Aber derzeit ist es einfach nicht lohnend, für 40 Zuschauer jedes mal mehrere, 12-Kilo-schwere Friteusen vom Hauptstand einmal durchs Stadion und dann die Treppen rauf zu schleppen, inklusive allem, was dazu gehört.

    Irgendwann zu den nächsten Heimspielen plane ich jedoch, testweise Riesenbrezeln anzubieten, anfangs zwar auch nur auf der Haupttribüne allerdings, weil dort ein fester Stand vorhanden ist. Jedoch sind diese flexibel zu transportieren…;)

    Und wenn ihr sonst noch Wünsche an mich habt, was eure Nahrungsmittelversorgung angeht (kein Bier! auch wenn das Nahrung ist ;) ), dann wendet euch an mich über die Kontaktdaten im Lotteblog. So lassen sich einige Missverständnisse ausräumen und Probleme besser verstehen.

    Bis zum 4. Oktober!

  2. admin sagt:

    Hi Alexander,

    erstmal vielen Dank für die ausführliche Stellungsnahme. Wenn ich die Resonanz der Fans zusammenfassen darf, war das eigentlich Hauptärgernis, das es nichts zu trinken in der 2. Halbzeit gab. Und auch keine Info vorab das es so kommt. Plötzliche war der Getränkeplatz verweist. Mann musste dann ums halbe Stadion laufen um Getränke zu kaufen und wieder zurück. Da verpasst man mal gut 10 Minuten vom Spiel. Das war halt sehr schade.
    Mit Essen hatten sich die meisten schon vorher eingedeckt zwischen 13-14Uhr.

    Wenn die Resonanz der Fanmeile so schlecht war wie vergangenen Samstag, denke ich das jeder Verständnis dafür hat das dort kein großer Aufwand betrieben wird.

    Getränke und Brezel, halte ich für eine sehr gute Lösung für den Stehblock bei Spielen wie am Samstag. :-)

    PS: Würstchen waren lecker im Stehplatzblock, habe gleich 2 gegessen. *Daumen hoch

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