Niedergeschlagenheit pur

WoelperPresse Man sollte es positiv sehen: Es kann nur besser werden. Selbst Kaiser Franz Beckenbauer handelte sich bei all seinen Debüts auf der Trainerbank Niederlagen ein. Das war Manfred Wölpper egal. Logisch. Er hatte sich seinen Einstand bei den Sportfreunden Lotte ganz anders vorgestellt. Doch wurde er von seinem Team maßlos im Stich gelassen, das, auf den Punkt gebracht, eine katastrophale Leistung ablieferte. „Die Mannschaft hat so gut trainiert. Alles war unter der Woche richtig gut. Dann passiert so etwas“, verstand Wölpper die Welt nicht mehr. Völlig niedergeschlagen analysierte er in der Pressekonferenz die vorangegangenen 90 Minuten. Warum es aber nicht so lief wie gewünscht, darauf hatte auch er keine Antwort.
Dabei hatte er mit verschiedenen Maßnahmen versucht, das leckgelaufene SF-Schiff wieder flottzumachen. Für Lars Schiersand spielte der Ex-FCEler Tom Schneider. „Ich wollte mehr über die Außen kommen“, begründete Wölpper den Wechsel, da er mit defensiven Rheinensern gerechnet hatte. Dem war auch so. Über Außen aber spielte seine Mannschaft so gut wie gar nicht. Immer wieder versuchten es die Hausherren durch die Mitte, stießen da jedoch auf einen massiven Rheiner Block, den sie nie knacken konnten. Die wenigen Chancen ließen sie zudem ungenutzt, wie die des eingewechselten Rafael Figueiredo. Der lief in der 88. Minute allein auf das FCE-Gehäuse zu und vergab. „Solche Dinger können auch mal reingehen“, haderte Wölpper mit dem Glück, das er bei seinem Einstand gestern wahrlich nicht hatte.

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VON ALFRED STEGEMANN

Quelle: Westline

Bericht wurde uns mit freundlicher Genehmigung von westline zur Verfügung gestellt.


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