Nach der Spielunterbrechung entstanden durch Rauch und bengalische Feuer von Fans des Wuppertaler SV zu Beginn der 2. Halbzeit in Trier, entschuldigte und distanzierte sich der Verein heute offiziell von den Geschehnissen.
“Wir appellieren an alle Zuschauer und Fans des Wuppertaler SV, dieses unsportliche Verhalten einzustellen, da hiermit Unbeteiligten und dem Verein nachhaltig Schaden zugefügt wird. Dieses Fehlverhalten Einzelner rückt den Verein und die gesamte Anhängerschaft gleich zu Beginn der Saison in ein schlechtes Licht, was wir mit Blick auf unser Image und Ansehen der überwiegenden Zahl vernünftiger und wahrer Fans nicht akzeptieren und tolerieren werden.“, sagt WSV-Geschäftsführer Achim Weber heute in einem Interview.
Während letzte Woche die meisten Lotteraner niedergeschlagen und enttäuscht die PGW Arena verließen, sah man diesen Samstag alle freudig das Stadion verlassen. Mit einem mühevollen 1:0 Sieg, nicht schön aber man ist ja bescheidener geworden, war die Stimmung so sonnig wie das Wetter. Als dann noch das Ergebnis von Saarbrücken durch Stadion hallte war die Samstag Party Stimmung perfekt. Ein wenig Hoffnung ist nun wieder da, das Wunder Aufstieg doch noch zu schaffen. Auch wenn man es nun nicht mehr selber in der Hand hat. Dank Pogges großartiger Parade und Fischis Tor sind unser Lotter wieder im Spiel um die Meisterschaft.
Wieder konnte Trier glücklich gewinnen. Denn trotz einer enormen Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel unterlag Fußball-Regionalligist SC Verl Freitagabend durch einen Gewaltschuss von Gustav Schulz in der 89. Minute letztlich unverdient mit 2:3 (0:2) bei Eintracht Trier. „Fußball kann so brutal sein“, schüttelte SCV-Trainer Raimund Bertels nach dem Schlusspfiff enttäuscht den Kopf. Somit bleiben Mario Basler´s Trierer unserern Sportfreunden auf den Fersen.
Am morgigen Dienstag besucht Mario Basler mit einer Handvoll Spieler der ersten Mannschaft die Universität Trier.
Zwanziger: “Wir haben die Kommunikation mit Eintracht Trier eingestellt”