Gladbeck muss 2.000 € zahlen.
Seit einer kleinen Ewigkeit läuft die Geldforderungen von Spielern und nun auch Ex-Trainern gegenüber der DJK Germania Gladbeck, mit denen sich das Gelsenkirchener Arbeitsgericht seit Monaten befassen muss.
Gestern ging es nun um Joachim Sturm, den ehemaligen Trainer der zweiten Mannschaft. Er klagte das monatliche Nettogehalt von 250,-€ ein. Seit August 2006 habe er die von seinem Vorgänger verlassene Mannschaft bis Saisonende 2007 trainiert und den Klassenerhalt allen Widrigkeiten zum Trotz geschafft, führte Sturm vor der ersten Kammer unter Vorsitz von Arbeitsgerichtsdirektor Heiringhoff aus.
Es gab keinen Vertrag, sondern nur eine mündliche Vereinbarung.
Dazu meinte Ulrich Stienen, der für den Verein damals die Gespräche mit Sturm führte: “Unter gewissen Leuten gilt noch der Handschlag!”
Dem Vorsitzenden Rolf Schobert seien diese Gespräche und Verhandlungen bekannt gewesen, er habe sie auch gebilligt. Mehrfach will Stienen mit Schobert über Sturm gesprochen haben.
Sturm betonte wie schwer es war die Mannschaft ohne Bezahlung zu motivieren. Und er schaffte den den für unmöglich gehaltenen Klassenerhalt
Trotzdem sah er bis heute keinen Cent. Eingeklagt wurden von ihm 2000 Euro. Ein Anspruch, den die Kammer ihm gestern in ihrem Urteil auch zuerkannte.