
Foto: Matthias Jundrzyk // Lizenz: Released under the GNU Free Documentation License.
Das von Fan-Randalen begleitete Derby zwischen Rot-Weiß Essen und dem Wuppertaler SV endete 1:1. Aber nach dem Reizgaseinsatz auf den Rängen hagelt es Proteste.
Die Polizei ermittelt nun sogar in den eigenen Reihen und gegen den Sicherheitsdienst. Polizeisprecher Peter Elke spricht von einer „sehr unglücklichen Situation“.
Was war passiert? Während des Spieles entzündeten noch unbekannte Randalierer im Wuppertaler Block bengalische Feuer. Danach drangen Beamte der Einsatzhundertschaft in den Wuppertaler Block ein, um die Ordner zu schützen, von denen einer beim Versuch den Bengalo zu entfernen durch „Fans“ schwer verletzt wurde.
Damit aber nicht genug, um Kult-Torwart Frank Kurth zum 50. Geburtstag zu gratulieren war ein WSV-Fan mit Stadionmikro auf den Zaun vor der Ostkurve geklettert, er sollte das Jubiläum moderieren, doch der WSV-Fans provoziert. Die Zahl 50 entspreche in etwa dem IQ der Gäste-Anhänger, bemerkte der via Stadionmikro.
Aufgeheizt kam es darauf auch im Essener Fanblock zu Tumulten. Etliche Ranalierer versuchten, die angrenzende Zaunanlage zum Wuppertaler Gästeblock zu erklimmen. Die dort postierten Polizisten der Einsatzhundertschaft versuchten, als Puffer zwischen den Fans und der Zaunanlage stehend, zu beruhigen. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray konnten die Beamten die heranstürmende Horde auf Distanz halten und die Lage letztendlich beruhigen.
Dass unbeteiligte Fans Pfefferspray abbekommen haben, bestätigte die Polizei schon am Sonntag. Die Eltern eines jugendlichen Mädchens hatte Anzeige erstattet.
Also, ich glaube in diesem Artikel sind einige Fehlinformationen und ich möchte gerne meine Meinung dazu zum Ausdruck bringen.
Soweit mir bekannt ist, sind nach dem zünden eines einzelnen Bengalos Sicherheitskräfte mit unverhältnismäßigem Einsatz, unter anderem auch mit Teleskopschlagstöcken, gegen die Pyromanen vorgegangen ( Ich erinere an Lotte-Schalke II, wo auch postwendend Ordner im Block erschienen). Ebenfalls ist mir durch einige RWE-Fans mitgeteilt worden das von ihrer Seite nie die Absicht bestand in den Block der Gäste vorzudringen, und es sich nur um die, im Rahmen von Fußballspielen üblichen, verbalen Provokationen gegen Fans und die Polizei handelte.
Ich zitiere:”Dort gab es den nächsten Einsatz, diesmal mit Pfefferspray von Seiten der Polizei. Grund dafür ist laut Polizeibericht „eine heranstürmende Horde“ die versuchte, in den Gästeblock zu kommen. Natürlich gab es verbalen Austausch über den Pufferblock hinaus und auch gegen die Beamten. Eine Bedrohung, die die wild in die Menge gesprühte Ladung Pfefferspray gerechtfertigt hätte, aber wohl nicht.”
Das Verhalten der Wuppertaler ist natürlich in keinen Fall zu unterstützen.